Aber ist dies ganz sicher nicht der einzige Kampf der zurzeit in der Sportwelt statt findet. So versucht doch gerade, genau jetzt in diesem Moment, unsere schweizer Eishockey Nationalmannschaft die deutschen Spieler zu bezwingen. Man ist zwar wunschgemäss mit einem Sieg in das heimische Turnier gestartet, doch ist das 1:0 gegen Frankreich trotzdem nicht wirklich befriedigend. Die Spieler haben also zu kämpfen. Aber warum Herrgott nochmal interessiert das in diesem Land fast niemanden?! Die Verantwortlichen dieses Turniers sind doch nun wirklich arme Schweine. Müssen versuchen Leute zu motivieren für etwas, das diese überhaupt nicht interessiert. Und fortan werden sie an der Fussball Euro gemessen. Wann hört denn das endlich auf? Nur weil es sich hier um zwei internationale Sportturniere handelt sind sie deswegen noch lange nicht so ähnlich wie es die ganze Zeit behauptet wird! Dies mag vielleicht nur meine eigene Meinung sein, aber die Masse gibt mir doch bedingt auch recht. Die einzige Argumentation die meine Aussage widerlegen könnte, wäre die Behauptung, die Organisatoren hätten schlechte Arbeit gemacht. Nun gut, liebe, mir widersprechende Leser. Ich finde es wunderschön, dass ihr euch zumutet darüber zu Urteilen. Wisst ihr denn wirklich genau was die Organisatoren alles getan haben? Ich nicht. Und daher möchte ich über deren Arbeit auch nicht urteilen. Das einzige was ich wirklich weiss ist, dass hier ein Kampf gekämpft wird. Und am bisherigen Ablauf des Turnirs glaube ich zu erkennen, dass dieser mehr oder weniger erfolgreich für die Organisatoren ausgehen wird.
Doch auch ich persönlich habe einen Kampf gekämpft. Doch dieser ist glücklicherweise schon vorbei. Ohne mich selbst loben zu wollen, muss ich trotzdem eingestehen, dass er an Glanz und Gloria kaum zu übertreffen ist. In meiner nahen Zukunft werde ich mit grösster Wahrscheinlichkeit diesen absoluten Triumph kaum überbieten können. Meinen Schulabschluss und den möglichen Schweizermeister Titel in meiner Abschlusssaison mit eingeschlossen! ich war also vorgestern Im Coop Aarepark und kaufte so die üblichen Dinge ein: Bier, Chips, Würste, mehr Bier, ein paar DVDs und noch eher nebenbei drei Dreierpackungen meiner, heiss geliebten, sich leider nicht mehr in einer Aktion befindlichen Kinderüberraschungen. Zu Hause angekommen schritt ich zu einem gewohnten Rhythmus über. Packte alle Eier aus, warf die völlig überflüssige, schon lange nicht mehr geliebte Schokolade in die dafür vorgesehene Plastiktüte und begann den eigentlichen Teil des Vergnügens. Auch wenn dies womöglich unglaubwürdig scheint, so bleibe ich doch bei der Wahrheit, denn das alles entscheidende Objekt befand sich wirklich in der neunten, also letzten dieser gelben Eier. Was dann in mir vorging könnt ihr euch sicher vorstellen....
....Die vorher erwähnte Gleichgültigkeit bezüglich des Eishockeyturniers in der Schweiz hat mich natürlich auch befallen. Doch immerhin unterstütze ich diesen Anlass in dem ich diese Eier kaufe. Also nicht einen völlig sinnlosen, kindlichen Akt vollbringe. Zudem hat das ganze auch noch einen extrem sozialen Aspekt. So ist auf jeder Dreierpackung ein Code aufgedruckt mit dem man an der Verlosung für Tickets teilnehmen kann. Ich habe dies natürlich noch nie getan. Doch indem ich solche Codes kaufe und sie nicht benütze, erhöhe ich doch die Gewinnchance all jener Teilnehmer, die sich wirklich ab einem solchen Gewinn freuen würden. Dies war im übrigen auch ein Kampf. Ein Kampf meiner Faulheit gegen das Wissen, dass solche gewonnenen Tickets für Geld hätten verkauft werden können. Nun hat natürlich nicht die Faulheit, sondern mein Gewissen gewonnen. Um euch nun doch noch meine Errungenschaft etwas näher zu bringen benütze ich die geniale Möglichkeit ein Bild davon hochzuladen.
Damit ihr aber nun nicht glaubt, all dies sei lediglich nur zum Vergnügen gewesen muss ich euch sicher noch erklären, dass auch ich grosse Wunden davon getragen habe. So fühlt sich vor allem mein rechtes Bein viel leichter als früher an. Dies liegt wahrscheinlich am Geldschwund. Zudem habe ich nun eine schöne Sammlung an kleinen Spielzeugen die mir doch alle lieb sind. Aber um damit etwas erreichen zu können muss ich die grosse Familie auseinander reissen. Das kommende Tauschgeschäft wird mir noch sehr zu schaffen geben. Sowohl der zeitliche, als auch der Psychische Aufwand werden um einiges grösser werden als ihr euch das Vorstellen könnt. Nun werde ich mich aber zuerst darüber informieren wie denn ein richtiger Kampf gekämpft wird. Zum Glück wurde dies vor einiger Zeit in Prag festgehalten....
Der Text wirkt amüsant und spontan, enthält aber relativ viele Fehler. Die Einleitung ist im Vergleich zum Hauptteil etwas lang.
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