Saturday, April 25, 2009

Betrugsfalle Internet

Wer hat noch nie eine Zahlungsaufforderung von Internetseiten wie load-net oder mega-downloads erhalten? Ungeübte wie auch erfahrene Internetuser können schnell in eine Falle tappen. Es werden Downloads vermeintlich kostenlos angeboten, doch Tage später erhält man eine Rechnung von 50 – 150 Euro welche in den nächsten Tagen zu bezahlen ist. Der Betrag ist absichtlich so gewählt, dass eine Balance zwischen Unsicherheit und Widerstand herrscht.


Wichtige Informationen werden nur am Rande erwähnt. In diesem Fall dient der Download des Adobe flash players als Köder. Der Player kann kostenlos auf anderen Internetseiten heruntergeladen werden. Die angebotene Leistung entspricht in solchen zweifellos nicht den versteckten Kosten.



Wer sich mit solchen Themen nicht auskennt, wird schnell einmal unsicher und zahlt den Betrag aus. Dies ist aber keinesfalls die Lösung des Problems, denn schon einige Tage später werden neue Mahnungen im Briefkasten landen. Der Braten ist gerochen und die Adresse wird weitergegeben. Indem eine zweite und dritte Mahnung geschickt wird, versuchen sie, die Zielperson weiter einzuschüchtern. Die Beträge werden grösser und es werden weitere Massnahmen angedroht. In einigen Fällen werden sogar Rechtsanwälte angeheuert. Die bekannteste unter diesen ist Katja Günther. Sie soll pro Tag über 1000 Mahnungen verschicken und damit ihren Ruf ruinieren.


Es bleibt die Frage, weshalb solchen Betrügern nicht das Handwerk gelegt wird. Die meisten Anbieter (z.B www.opendownload.de) wechseln ihre Domain nicht und sind leicht auffindbar. Leider ist der Rechtsstaat im Bezug auf Internetkriminalität noch nicht auf dem neusten Stand. Das Internet entwickelt sich schneller, als neue Gesetze erlassen werden. Die Betrüger sind flexibel und können, wenn rechtliche Schritte anstehen,  die alte Seite fallen lassen und eine Neue eröffnen. Bis gegen solche Anbieter vorgegangen wird, werden noch manchen die Haare zu Berge stehen.


Den Zahlungsaufforderungen darf niemand nachkommen, stattdessen sollen solche einfach ignoriert werden. Es ist nicht einmal nötig, eine E-Mail zu schreiben, denn solche werden auf keinen Fall gelesen. Nach der dritten unbezahlten Mahnung wird Ruhe einkehren. Die Betrüger werden nicht, wie angedroht, vor Gericht ziehen, denn letztendlich siegt Vernunft über Betrug.

1 comment:

  1. - Einleitungsfrage: Diese rhetorische Frage selber zu beantworten ist überflüssig. Die Frage würde anders gestellt besser klingen: Wer hat nicht schon ...gehört?

    - Nicht so viele Wortwiederholungen! vermeintlich wurde mind 3x verwendet.

    - Reihenfolge nicht immer ideal. Bsp. Die Betrüger können ... alte Seite fallen lasse und neue eröffnen.

    - "Braten gerochen" und "Vernunft siegen" sind lahme Ausdrücke.

    - links, links, links! Adressen verlinken!

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